Zur Notwendigkeit einer 

„Arbeitsgemeinschaft Dialog, Integration und Menschenrechtsbildung e.V. (ADIM e.V.).“

 

von Peter Antes

 

Immer mehr Menschen aus anderen Kulturen und Religionen kommen nach Deutschland, weshalb die alte Zuordnung: „in Deutschland ist man entweder katholisch oder evangelisch“ seit langem nicht mehr gilt. Sowohl innerhalb des Christentums hat die kulturelle und konfessionelle Vielfalt beträchtlich zugenommen, wovon in Hannover eine inzwischen feste Einrichtung wie die des interkulturellen Weihnachtsfestes ebenso zeugt wie die Vielfalt von Religionen, die es im Lande gibt und deren Anhänger recht unterschiedliche Vorstellungen vom Zusammenleben in der Gesellschaft, vom Verhältnis der Geschlechter untereinander und von den Menschenrechten haben.

 

Die Arbeitsgemeinschaft will helfen, das Nebeneinander von Kulturen und Religionen durch Dialog zu einem friedlichen Miteinander zu machen und dadurch die Integration der Menschen mit unterschiedlichen sprachlichen, ethnischen und religiösen Sozialisationen zu fördern und die Achtung der Menschenrechte zu fördern.

 

Die Arbeitsgemeinschaft will durch ihre verschiedenen Formen von Aktivitäten ihren Beitrag zum Gelingen des friedlichen Zusammenlebens aller leisten. Sie bietet vielfältige Gelegenheiten zum besseren Kennenlernen, denn nur wer sich kennt, weiß um die Werte des Anderen und die Möglichkeiten konstruktiver Zusammenarbeit. Wer sich kennt, weiß aber auch um Unterschiede und wie man damit konstruktiv umgeht. Dafür stehen kompetente Beraterinnen und Berater zur Verfügung. Sie alle tragen zum Gelingen der Projekte bei und wünschen sich große Unterstützung von allen Beteiligten, den Hiesigen wie den Fremden.

 

All dies ist ein ehrgeiziges, aber lohnendes Unterfangen, das umso besser gelingt, je mehr Menschen sich dafür einsetzen. Der Erfolg hängt daher vom Engagement möglichst vieler ab. Wir bauen daher auf breite Unterstützung und glauben an ein friedliches Zusammenleben aller in unserer Gesellschaft.